Auch wir starten in die #NewYearNewMe Challenge und fordern uns selbst heraus. Unser erstes Meeting heute soll festlegen, an welches Projekt wir uns wagen wollen. Wir haben unseren Challenge Planer vor uns liegen und machen uns ans Brainstorming für Mission: Ziel setzen.

Das größte Problem: Ideen haben wir nicht zu knapp. Wir können uns stundenlang über alle möglichen Ideen auslassen und vom Hundertsten ins Tausendste kommen.  Wollen wir zugänglichere Workshop-Formate? Wären für manche Themen Workbooks eine Alternative? Und überhaupt, sollen wir mehr Randbereiche in unser Programm aufnehmen, um euch rundum Hilfestellung leisten zu können?

Wir haben schon das Whiteboard mehr oder weniger organisiert gefüllt und merken: so richtig weiter kommen wir gerade nicht. Also Kaffee holen und mal anders drauf gucken. Es ist ja schön, das wir alles mögliche wollen und cool finden, aber wie kommen wir jetzt auf die Idee, die wir wirklich verfolgen wollen? Acht Ideen zeitgleich umsetzen klingt charmant, ist aber nicht machbar.

Was steckt hinter dem Ziel?

Irgendwann stellen wir fest, dass sich ein paar Argumente bei allen Ideen wiederholen. Meistens geht es um Mehrwert für unsere Bestandskunden, guten Content und einen regeren Austausch.

Darum geht es uns also wirklich. Wir möchten etwas für unsere KCS Community tun. Seit unser Digitales Anwendertreffen gestartet ist, haben wir von euch tolles Feedback dafür gekriegt und die Beteiligung hat uns sehr positiv überrascht. So etwas, aber eben zeit- und ortsunabhängig. Wir überlegen hin und her, brauchen wir was für unsere internationalen Kunden? Einen Extra-Newsletter vielleicht? Der normale Newsletter macht uns schon genug Arbeit. Vielleicht quartalsweise? Der müsste natürlich wahnsinnig gute Inhalte bieten. Mal nebenbei können wir den nicht machen. Kurzzeitig überlegen wir, die ganze Homepage wieder umzubauen, aber verwerfen auch dieses Ziel schnell wieder.

Nichts neues also. Lieber was bestehendes besser machen. Was können wir besser machen, als bisher, was unseren Kunden einen tollen Mehrwert im Sinne von Community Austausch gibt? Wir schielen verlegen zu unserer LinkedIn Gruppe.

Ziel: eine bessere LinkedInGruppe

Wer schon dabei ist, weiß: Agiles Wissensmanagement im Service ist keine schlechte Plattform, aber auch nicht wirklich das blühende Leben. „Fachlicher Austausch“ schließt außerdem irgendwie den sozialen Austausch aus. Dabei würden wir uns den eigentlich wünschen. Die Gruppe also zu verbessern, re-branden und hilfreicher gestalten. Gemütlicher gestalten. Und wenn es gut läuft, wäre das auch eine Möglichkeit, für unsere internationalen Kunden.

Ran an die Arbeit, prüfen wir also, wie es um unsere Idee steht:

Will ich das?

Eine lebendige Community, regen Austausch, wissen, was bei anderen läuft und sich unter die Arme greifen? Aber sehr gerne! Wir wollen mit euch im Austausch stehen und wir wollen, dass es leicht, spaßig und effektiv für euch läuft. Willenskraft? Ist gegeben.

Ist das Vorhaben attraktiv für mich?

Aber sicher! Eine aktivere Community schlägt für uns gleich mehrere Fliegen mit einer klappe: erstmal können wir euch mehr Qualität liefern und eure Vorhaben noch besser unterstützen. Wenn ihr uns als kompetent und hilfreich wahrnehmt, tut uns das gut. Vielleicht redet ihr sogar von uns und wir gewinnen über ein paar Empfehlungen neue Kunden? Und vor allem: wir reden eh viel zu gerne über Wissensmanagement, noch mehr davon? Setzt uns auf die Liste!!!

Weiß ich, was ich dafür tun muss?

Stellt euch hier ein tiefes Seufzen vor. Der Hype ebbt etwas ab, denn jetzt geht es an die Arbeit, die wir vor uns haben. Mindestens 3 Schritte finden? Wir finden direkt ein paar mehr:

  •  weg vom „nur fachliche Fragen“ hin zum echten, natürlichen Austausch.
  •  Inhalte liefern, um wieder Leben in die Gruppe zu holen
  •  die Gruppenteilnehmer informieren und an Bord holen
  •  zu den Leuten die da sind, weitere holen, damit ein gewisses Grundrauschen entsteht
  •  konsequent mehr auf die Gruppe verweisen und sie nicht als Alternative zu sondern als euer Forum zum KCS-Quatsch machen
  •  weg vom akademischen KCS-Level und uns mehr um den echten KCS Alltag zu kümmern
  • unsere Posts und Benachrichtigungen müssen einladen
  •  Inhalte mehr an eure Interessen anpassen
  • euch viel mehr zuhören
  • wir brauchen eine Regelmäßigkeit

Halte ich es wirklich für machbar?

Öhhh… also machbar ist es. Es ist nur wirklich viel Arbeit. Im Endeffekt heißt es, weniger Blindflug und mehr echtes Beschäftigen. Mehr Planung. Aber machbar ist es allemal.

Das sieht doch nach einem Ziel aus. Wir wollen nachhaltig die Dynamik in unseren Gruppen verbessern und es zu eurem Austausch-Hub für alles mögliche zum Thema KCS zu machen. Dann haken wir mal ab:

Wir haben ein Ziel!

Wer jetzt übrigens angefixt ist, kann sich der #NewYearNewMe-Challenge gerne noch anschließen! Einfach hier ausdrucken und mitmachen!

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Zertifizierter KCS v6 Trainer

Nächster KCS v6 Practices Workshop in Hannover

„We are thrilled to have Kai Altenfelder join our elite group of Certified KCS Trainers. Kai not only brings rich experience as trainer and consultant he has had first hand experience with KCS in an operational environment as an early adopter of KCS at SUSE Linux / Novell. Kai recently hosted a KCS Practices v5 workshop in Stuttgart. Congratulations to our first group of KCS Practices v5 Certified people in Germany!”

Greg Oxton, Executive Director, Consortium for Service Innovation

Der Trainer war zu jeder Zeit flexibel, hilfsbereit und praxisnah. Er hat das Thema KCS sehr verständlich und nachhaltig transportiert. Ich kann sowohl den Workshop als auch den Trainer nur weiterempfehlen.

A. Lechner, Knowledge Management Methods, Continental AG

Danke Herr Altenfelder! Sie haben wirklich keine Mühe gescheut, den Online Kurs über KCS Practices so bereichernd und umfassend zu gestalten, dass man mit maximalem Gewinn heraus geht. Es wurde nie langweilig und es war jederzeit möglich, jede Frage und Unklarheit zu besprechen. Mir hat der Kurs geholfen, von dem Gefühl zur Gewissheit überzugehen, dass KCS vielen drängenden Anforderungen dieser Zeit gerecht wird. Das Wissen aus dem Kurs kann ich nun anwenden. Überall wo Wissen geteilt werden soll, macht KCS Sinn – und Spaß – und das sowohl Mitarbeitern wie auch Kunden! Ich empfehle Sie und die Methodologie gerne weiter.

J. Thebe