Booksprint – ein Buch in 48 Stunden schreiben

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Booksprint – ein Buch in 48 Stunden schreiben

Arbeit 4.0, New Work, Augenhöhe, Agilität, Digital Leadership, agile Organisationsformen – in klassischen als auch sozialen Medien wird regelmäßig über diese Themen geschrieben und diskutiert. Doch was bedeutet das im realen Leben? Am vergangenen Wochenende haben sich in der Forchheim 30 Akteure dieser Bewegungen getroffen, um innerhalb von 48 Stunden gemeinsam ein Buch darüber zu schreiben: Ein Booksprint.

In den meisten Unternehmen sind es Abteilungen wie Marketing, Produktentwicklung, IT, Vertrieb usw., die – wenn überhaupt – Innovation vorantreiben. Selbst im Zusammenhang mit der Neuen Arbeitswelt. Aus fast eben so vielen Unternehmen hört man, dass deren HR-Abteilungen diesem Prozess bestenfalls beiwohnen, ihn jedoch nicht steuern oder gar treiben. Das gemeinsame Buchprojekt stand daher unter dem Arbeitstitel „Changing the game: HR zum Gestalter machen“. Jede/r von uns hat darüber geschrieben, wie neue Arbeitsformen und Methoden den modernen Berufsalltag verändert haben. Und welchen Beitrag eine moderne HR dazu leisten könnte und sollte.

Auf Initiative und Einladung von Annika, Dorothee und Joanna, allesamt Mitglied des Innovationsbeirats, trafen wir uns in der Forchheimer Digitalwerkstatt. Der Booksprint 2018 sollte anknüpfen an den letzten Sprint von 2014, bei dem das Buch „Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken“ ebenfalls in 48 Stunden entstand. Nun ja, zumindest seinen Anfang fand. An das initiale Wochenende sollten sich damals noch viele Stunden weitere Arbeit anknüpfen, um das Buch dann tatsächlich in den Händen zu halten. Das wird dieses Mal nicht anders sein. Doch das ist nicht der springende Punkt.

Entscheidend ist, dass sich zum Booksprint so viele verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen und Arbeitsschwerpunkten für ein gemeinsames Projekt zusammen getroffen haben. Die Vielzahl der Fähigkeiten und Begabungen hat sich am Wochenende mehrfach gezeigt. Während die einen sich auf das Schreiben der Texte konzentrierte, haben andere parallel dazu an Logo, Grafiken und Illustration gearbeitet. Kreativ, innovativ und selbstorganisiert. So ist die Entstehungsgeschichte dieses Buches der beste Beweis, welche Leistungen mit den darin beschriebenen Methoden möglich werden.

Mein Beitrag zum Buch besteht übrigens aus einem Artikel über die Entwicklung einer lernenden Organisation. Natürlich am Beispiel der Einführung von Knowledge Centered Service® mit Hinweisen darauf, an welcher Stellen dieser Prozess von der HR sinnvoll unterstützt werden kann.

By | 2018-06-23T15:34:13+00:00 23. Juni 2018|Organisation, Personal, Veränderung|0 Comments

About the Author:

Kai Altenfelder ist geschäftsführender Gesellschafter und Senior-Berater der pro accessio GmbH & Co. KG. Die Unternehmensberatung für systemische Strategie-, Personal- und Organisationsentwicklung unterstützt Organisationen in Auf- und Umbruchphasen bei der Umsetzung von wirksamen Veränderungen. Dabei stehen die Verbesserung von Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit durch die Hinwendung zu mehr Kundenorientierung im Vordergrund. Seit 2016 ist er erster und bislang einziger zertifizierter Trainer für Knowledge-Centered Service (KCS) im deutschsprachigen Raum.

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Wir sind davon überzeugt, dass in unserer komplexen schnelllebigen Gesellschaft die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens von dessen Flexibilität abhängt.

Einsame Entscheidungen der Führungsspitze, die zu top-down-Strategien und Silodenken sowie zu krampfhaften Festhalten an langfristigen Zielen führen, gehören der Geschichte der Planwirtschaft an.

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