Wie oft überprüfen Sie Ihre Unternehmensstrategie?

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Wie oft überprüfen Sie Ihre Unternehmensstrategie?

Ich kenne Unternehmen, die haben seit dem Schreiben des Businessplanes und der anschließenden Gründung ihre Strategie nicht wieder überdacht, geschweige denn angepasst. Wie ist es in Ihrem Unternehmen?

Es ist unzweifelhaft, dass der Wandel um uns herum kontinuierlich ist. Panta rhei, alles fließt, wussten schon die alten Griechen. Wenn denn aber alles im Fluss ist und die Umweltbedingungen für Unternehmen sich beständig ändern, muss dann nicht auch die Strategie dieser Unternehmen den veränderten Bedingungen angepasst werden?

Zumindest eine Reflektion, eine Überprüfung der Strategie würde sich anbieten. Vielleicht ergibt sich dabei ja, dass die Strategie zum Zeitpunkt der Gründung so allgemein gültig und universal gewählt wurde, dass sie auch unter veränderten Randbedingungen weiterhin Bestand haben kann. In den meisten Fällen wird das allerdings nicht so sein.

Dann sind die Unternehmenslenker gut beraten, sich gemeinsam mit den Führungskräften und den Mitarbeitern des Unternehmens in einen Strategieprozess zu begeben. Dieser Prozess wird die erkennbaren Trends in den Märkten und Technologien aufgreifen und ein Bild von der Zukunft zeichnen. Darin werden die Ansprüche der Kunden des Unternehmens sichtbar gemacht und mit den Kompetenzen und Technologien abgeglichen, die zum Erfüllen dieser Ansprüche notwendig sind.

Wenn der Vergleich der vorhandenen mit den notwendigen Kompetenzen dann eine Lücke aufweist, ja dann hat das Unternehmen Handlungsbedarf. Auf diese Weise können langfristige Strategien entwickelt werden, für die die ersten Schritte bereits klar vorgezeichnet werden.

Eine achtsame Unternehmensorganisation wird diese Strategie regelmäßig überprüfen und notwendige Anpassungen daran rechtzeitig vornehmen. Sie wird dies unter Einbeziehung aller Hierachieebenen tun und das vorhandene Wissen und Innovationspotential ihrer Mitarbeiter bestmöglich nutzen. Das Knowhow und die Kompetenz der Belegschaft werden wertgeschätzt – es zählt die Sachkenntnis aller und nicht allein die Meinung der am höchsten bezahlten Kräfte.

Reine Utopie, meinen Sie? Gutmenschen-Denken, nicht geeignet für knallhartes Business? Das würde bedeuten, dass Unternehmen wie ABB, Novartis, Swisscom, PWC und andere erfolgreiche Firmen mit praktiziertem systemischen Management sich täuschen.

Ich lade Sie ein, sich über den Jahreswechsel Gedanken über die kritische Würdigung Ihrer Unternehmensstrategie zu machen. Binden Sie Ihre Belegschaft in einen Strategieprozess mit ein und fassen Sie Vertrauen in deren Kompetenz. Wie das geht, zeige ich Ihnen gerne in einem entsprechenden Workshop.

By | 2017-05-22T22:53:38+00:00 28. November 2013|Führung, Organisation, systemische Beratung|0 Comments

About the Author:

Kai Altenfelder ist geschäftsführender Gesellschafter und Senior-Berater der pro accessio GmbH & Co. KG. Die Unternehmensberatung für systemische Strategie-, Personal- und Organisationsentwicklung unterstützt Organisationen in Auf- und Umbruchphasen bei der Umsetzung von wirksamen Veränderungen. Dabei stehen die Verbesserung von Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit durch die Hinwendung zu mehr Kundenorientierung im Vordergrund. Seit 2016 ist er erster und bislang einziger zertifizierter Trainer für Knowledge-Centered Service (KCS) im deutschsprachigen Raum.

Worum es bei unserer Beratung geht:

Wir sind davon überzeugt, dass in unserer komplexen schnelllebigen Gesellschaft die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens von dessen Flexibilität abhängt.

Einsame Entscheidungen der Führungsspitze, die zu top-down-Strategien und Silodenken sowie zu krampfhaften Festhalten an langfristigen Zielen führen, gehören der Geschichte der Planwirtschaft an.

Gefragt sind schlanke Unternehmen mit effektiven Führungsteams und nur soviel Hierarchie wie nötig. Sie beobachten ihre relevanten Umwelten, antizipieren die Entwicklungen der Zukunft, reflektieren ihre Entscheidungen und passen sie den Erfordernissen an. Solche Unternehmen sind prozessorientiert und stellen bei ihren Handlungen den Kundennutzen in den Fokus.

Um das zu erreichen, gehen die Führungskräfte dieser Unternehmen mit einer inneren Haltung an den Start, die alle Mitarbeiter wertschätzend einbindet und die sich selber als deren Dienstleister versteht.

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