Ahh ja, der Practices Workshop. Irgendwie das Herzstück der KCS Implementation, aber irgendwie auch drei Tage, die man sich erstmal aus den Rippen schneiden muss. Dazu noch hunderte Seiten .pdf-Dokumente vom Consortium für Service Innovation lesen, da stellt sich doch direkt die Frage: gibt es da nicht ne Abkürzung? Müssen wir da wirklich jeden durch schicken?
Die gute Nachricht zuerst: man muss nicht alle Kollegen durch einen Practices Workshop schicken, um KCS sauber umzusetzen. Man muss aber wohl dafür sorgen, dass der KCS Council ein tiefes Verständnis der Methode hat.
Wenn der KCS Council die Umsetzung koordiniert, muss er die Practices verstehen
Die ganze Implementierung fußt nun mal darauf, dass die Methode gut verstanden wurde. Wie dieses Verständnis erreicht wird, ist eigentlich völlig egal, solange es vorhanden ist. Woran soll man sich jetzt aber orientieren um zu wissen, dass man die Practices wirklich verstanden hat?
Wer sich mit den Unterlagen des Consortiums beschäftigt, hat eine sehr gute Grundlage. Nur Sicherheit über die eigenen Kenntnisse kriegt man so nicht, und das ist auch der Grund, warum das Consortium das Practices Exam ins Leben gerufen hat und seine Trainer lizensiert: um Anwendern Sicherheit zu geben, dass sie verstanden haben, worum es geht.
Ein Investment das lohnt
Nach dem KCS Council gibt es aber nur noch wenige, die wirklich von einem Practices Workshop profitieren. Vielen Kollegen reicht es, einmal von den Projektverantwortlichen ausführlich gebrieft zu werden. Und wenn die ihren Practices Workshop gemacht haben, haben sie auch genug Hintergundwissen, damit dieses Briefing erfolgreich verläuft.
Wenn sich an dieser Stelle Fehler einschleichen, ist die Arbeit, sie später zu korrigieren, meist wesentlich teurer als ein Practices Workshop.
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