Wann darf es endlich mit unserem größten Verkaufsargument losgehen? Wie lange müssen wir noch mit den selben langweiligen Fragen und dem hohen Volumen leben, ehe wir endlich Self-Service auf live schalten dürfen? Die Kollegen und Vorgesetzten werden langsam ungeduldig.
Self-Service braucht gute Vorarbeit
Wissen Sie was schlimmer ist als kein Self-Service? Schlechter Self-Service. Ehrlich, ein Kunde hat lieber keinen Support als einen halbherzigen und wenn der Self-Service halbherzig ist, verbrennen Sie ihn für ihre Kunden. Warten Sie stattdessen zwei Kriterien ab.
Zum einen können Sie nichts veröffentlichen, wenn Sie noch keine Publisher haben. Und auch die müssen sich erstmal vom Candidate hocharbeiten. Geben Sie diese Zeit, denn es ist ein direktes Investment in Artikel-Qualität. Mit schlechtem AQI wird immerhin niemand Publisher. Das Kriterium wurde extra so rum gelegt, damit nichts veröffentlicht wird, ehe wir nicht bereit dafür sind. Wir schützen uns damit vor schlechtem Content.
Zum anderen sollten Sie warten, bis die Reuse-Rate von Artikeln über der Create-Rate neuer Artikel liegt. So ist gesichert, dass Kunden tendenziell eher ihr Problem als Artikel finden, anstatt ins Leere zu laufen. Vor einer leeren Website steht immerhin auch die „Wartungsarbeiten“-Warnung.
Früher anzufangen sabotiert den Erfolg bei Kunden, nehmen Sie sich also lieber die Zeit für einen starken und erfolgreichen Launch als sich das Thema komplett zu verbrennen.
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