Executive Buy-In hier, Budgetfreigabe dort – dass man KCS nicht als Guerilla-Initiative durchkriegt, ist bekannt. Die Frage, die uns aber immer wieder erreicht ist, wie hoch in der Hierarchie müssen wir eigentlich einsteigen?

Unsere Best Practices zu dem Thema:

Es muss nicht immer die Spitze sein

Welche Hierarchiestufen dabei sein müssen, ist genauso individuell wie die Unternehmen es sind, aber ein paar Faustregeln gibt es.

Unser Executive Sponsor, der, der uns zur Geschäftsleitung hin verteidigt muss im Endeffekt 3 Dinge können: das Budget freigeben, die Änderungen der KPIs erlauben dürfen und die Zeiteinteilung der Mitarbeiter maßgeblich formen dürfen. Je kleiner das Unternehmen, desto näher sind diese Kompetenzen an der Unternehmensspitze verortet. Im Konzern hingegen kann es aber schon eine Bereichsleitung sein, die über diese Kompetenzen verfügt. Dann muss natürlich nicht der Geschäftsführer oder der Vorstandsvorsitzende hinzugezogen werden.

Andersherum: Hierarchie ist Trumpf

Der Hauptgrund, warum wir uns überhaupt mit Executive Buy-In beschäftigen ist der, dass Ober eben Unter sticht. Je höher wir in der Hierarchie sind, desto weniger Leute gibt es, die noch ein Veto einlegen können. Wer also vom CEO persönlich das Buy-In hat, kann sicher ungestörter seiner KCS-Implementierung nachgehen als jemand, der weiter unten in der Hierarchie angesiedelt ist. Außerdem stellt sich weiter oben in der Hierarchie die Frage nach Übertragbarkeit nicht.

Ein Bereich, der für sich erfolgreich KCS einführt, kann es vielleicht nicht anderen Abteilungen nahe bringen, die nicht seinem Executive Sponsor untergeordnet sind. Dann beginnt das Schachern erneut und man muss sehen, mit welcher Dringlichkeit man KCS für das ganze Unternehmen braucht  oder ob man mit seiner lokalen KCS-Arbeit zufrieden sein kann.

Fazit: Wir müssen so hoch einsteigen, dass wir das Go für Budget, Kennzahlen und Zeiteinteilung bekommen. Höher ist optional, aber durchaus zu empfehlen.

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Zertifizierter KCS v6 Trainer

Nächster KCS v6 Practices Workshop in Hannover

„We are thrilled to have Kai Altenfelder join our elite group of Certified KCS Trainers. Kai not only brings rich experience as trainer and consultant he has had first hand experience with KCS in an operational environment as an early adopter of KCS at SUSE Linux / Novell. Kai recently hosted a KCS Practices v5 workshop in Stuttgart. Congratulations to our first group of KCS Practices v5 Certified people in Germany!”

Greg Oxton, Executive Director, Consortium for Service Innovation

Der Trainer war zu jeder Zeit flexibel, hilfsbereit und praxisnah. Er hat das Thema KCS sehr verständlich und nachhaltig transportiert. Ich kann sowohl den Workshop als auch den Trainer nur weiterempfehlen.

A. Lechner, Knowledge Management Methods, Continental AG

Danke Herr Altenfelder! Sie haben wirklich keine Mühe gescheut, den Online Kurs über KCS Practices so bereichernd und umfassend zu gestalten, dass man mit maximalem Gewinn heraus geht. Es wurde nie langweilig und es war jederzeit möglich, jede Frage und Unklarheit zu besprechen. Mir hat der Kurs geholfen, von dem Gefühl zur Gewissheit überzugehen, dass KCS vielen drängenden Anforderungen dieser Zeit gerecht wird. Das Wissen aus dem Kurs kann ich nun anwenden. Überall wo Wissen geteilt werden soll, macht KCS Sinn – und Spaß – und das sowohl Mitarbeitern wie auch Kunden! Ich empfehle Sie und die Methodologie gerne weiter.

J. Thebe